Jura ist irgendwie ja auch ein Handwerk. Wenn ich mich so in der Kanzlei umsehe anscheinend auch eines, dass nicht im Studium so richtig vermittelt wird. Der Unterschied halt zwischen Theorie und Praxis. Darum fände ich es wirklich interessant, eine Art studiumsbegleitendes Coaching oder eine Art „Lehre“, wenn auch natürlich nicht so umfassend wie eine richtige Berufsausbildung. Das Problem ist, dass das ganze, solange es kostenfrei bleibt, eigentlich nur für den Lernenden ein positven Effekt hat. Ich stelle mir das so vor, dass es neben dem Studium halt noch einen Ansprechpartner gibt, der selbst mitten im Beruf drin ist, und dieser in Form von Gesprächen und Aufgaben alltägliche Handwerkszeuge mitgibt. Bei etwas mehr Zeit und Engagement auch eventuell Aufgaben bastelt, die im aktuellen Stoff liegen, oder den aktuellen Stoff für die Praxis bespricht.
Ich weiß, letztendlich hat genau diese Aufgabe wahrsch. das Refendariat. Aber ich würde das gerne halt studienbegleitend haben. Nicht nur ein paar Monate, ein Praktikum o.ä. – na welcher Anwalt nimmt mich unter seine Fittiche?