Mir fällt in letzter Zeit auf, dass ich immer weniger lese. Und wenn, dann juristische „Fachliteratur“ und Lehrbücher oder Trivial-Literatur. Vor den Dingen, die mich eigentlich bisher im begeistert haben, Philosophie, Geschichte usw., drücke ich mich, rede mir selbst ein, dass der SPIEGEL oder andere Zeitschriften mir schon genug zum Nachdenken geben. Wenn ich ehrlich sein soll, fühle ich mich sehr unkonzentriert, um komplexeren Ausführungen zu folgen. Vielleicht muss ich das wieder trainieren oder … ach was weiß ich – Fakt ist, dass ich immer noch Adorno und Habermas auf der To-Do-Liste zu stehen habe, aber mich nicht überwinden kann. Keine Schreibblockade, sondern eine Leseblockade. Dabei würde mir etwas Systemkritik auf den Abend ganz gelegen kommen.